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Geeint im Kreuze Christi – Studienreise der jungen Mitbrüder

Am Montag, den 18. März, ging es für alle sich in der Ausbildung befindlichen Mitbrüder unter der Leitung unseres Provinzials P. Gregor Lenzen zu einer Studien- und Pilgerfahrt nach Italien.

Ziel war – von Nürnberg und Wien aus – unser Generalat in Rom bei der Märtyrerbasilika St. Johannes und Paulus. Dort verbrachten wir die gesamte Woche, in der wir zwei Tagesausflüge machten, durch kleine Impulsvorträge, die wir selber vorbereiten durften, über verschiedene Themen ins Gespräch kamen und viel Zeit hatten, uns bei gemeinsamen Unternehmungen besser kennen zu lernen.

Ziel des ersten Tagesausflugs war der nordwestlich gelegene Monte Argentario. Auf diesem malerisch gelegenen Berg errichtete der heilige Paul vom Kreuz das erste Noviziatshaus unserer Kongregation. In einsamer Zurückgezogenheit sollten seine jungen Gefährten die gekreuzigte Liebe Gottes erfahren. Das Haus mit seinen kleinen Zellen atmet durch die abgelegene Lage und die Schönheit der Natur nach wie vor den Geist des Stifters.

Nachmittags statteten wir dann den italienischen Novizen im derzeitigen Noviziatshaus Presentazione einen Besuch ab. Junge Ordensleute in diesem doch sehr altehrwürdigen und bedeutenden Konvent zu sehen, war ein ganz besonderes Ereignis, das unsere provinzübergreifende Mitbrüderlichkeit stärkte.

Am nächsten Tag fuhren wir in die Abruzzen, um unseren heiligen Mitbruder Gabriel Possenti und sein Heiligtum zu besuchen. San Gabriele ist – selbst in Italien – ein großer Wallfahrtsort und zieht mehr Pilger an als beispielsweise Altötting. Nach der Messe in der Sterbezelle des Heiligen bekamen wir eine ausführliche Führung durch Kloster, alte und neue Wallfahrtskirche. Der heilige Gabriel ist im Besonderen der Patron der italienischen Jugend und der Passionistenstudenten, weshalb er – gerade unter den jüngeren Mitbrüdern – große Verehrung findet.

Einen würdigen Abschluss fand unsere Reise im Besuch des Petersdoms am Samstagabend und der Messe in der Stifterzelle am Sonntagmorgen.

Was für ein Geschenk es doch ist, Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu sein und an vielen Orten Brüder zu haben, die speziell unter dem Banner des Leidens und Sterbens Christi geeint sind. Wir durften in diesen Tagen viel voneinander lernen und sind reich beschenkt worden.

Nach dieser Stärkung wollen wir wieder neu bereit sein, in die Welt zu gehen und die frohe Botschaft vom Kreuz Christi zu verkünden, dem einzigen Ort, an dem Erlösung gefunden werden kann.

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