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Familienfeier

Unsere Klosterkirche in Schwarzenfeld feierte dieses Jahr am 16. Juni das Patrozinium der Heiligsten Dreifaltigkeit. Das Fest wird jedes Jahr am Sonntag nach Pfingsten gefeiert und fiel darum heuer auf einen der spätest möglichen Termine. Festprediger zu diesem hohen Anlass war der Regensburger Weihbischof Reinhard Pappenberger.

Zuvor trafen sich zwischen den Messen ganz in katholischer Manier der Buchtal-Werkschor und der Bergchor St. Barbara zum geselligen Frühschoppen auf der Klosterterasse.

Um 10 Uhr erfreute sich die gefüllte Kirche dann eines Pontifikalamtes mit musikalischer Gestaltung durch den Bergchor. In seiner Predigt ging Weihbischof Reinhard auf Gottes Fügungen in der Geschichte Schwarzenfelds und der Passionisten ein und ehrte im Besonderen das Wirken unseres Provinzmitbegründers P. Viktor Koch. Der spätere Ehrenbürger der Stadt erwirkte durch seinen Kniefall vor den alliierten Truppen, dass die Stadt im Zweiten Weltkrieg vor der vollständigen Zerstörung bewahrt blieb. Nach der Messe besuchte der liturgische Zug sein Grab auf dem Klosterfriedhof.

Beim festlichen Mittagessen ließen wir den Tag mit geladenen Gästen noch ausklingen.

Im Geheimnis der göttlichen Dreieinigkeit taucht man mitten in das Herz des christlichen Glaubens schlechthin ein. Denn in einem göttlichen Wesen (Gott) finden sich drei Personen (Vater, Sohn, Heiliger Geist), die in einer reinen, lebendigen Liebesbeziehung leben. Gott ist schon in sich nicht alleine, ihm ist Beziehung nicht fremd. Positiv formuliert: Die göttlichen Personen gehen jeweils ganz aus sich selbst hinaus, geben sich ganz den anderen göttlichen Personen hin, und darum kann Gott sich uns Menschen mitteilen. Gott in sich ist Familie. Er ist ganz Liebe! (vgl. 1 Joh 4,16)

Und als gläubige Kinder Gottes sind wir in diese Liebe mit hineingenommen.

Ehre sei also allezeit dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist!

 

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