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Gesucht und gefunden

Am Sonntag, den 15. September, feierten wir in Schwarzenfeld die Ewige Profess von Frater Vinzenz Schlosser CP. Er bindet sich damit, nach den drei Jahren der zeitlichen Gelübde, für immer an unsere Gemeinschaft.

„In der Profess geht es gleichsam um ein Hineinsterben in ein neues Leben“, so erläuterte P. Provinzial Gregor Lenzen CP es in seiner Predigt, die dem Ritus der Gelübdeablegung vorausging. Frater Vinzenz habe nach Jahren des Suchens nun endlich den Ort gefunden, an dem er sich ganz Gott schenken könne. In allem Verzicht, den die versprochene Armut, Ehelosigkeit und der Gehorsam mit sich bringen, hielte der Herr das wahre Leben für ihn bereit.

Zur Freude aller war unsere Miesbergkirche zu dieser festlichen Messe gut gefüllt. Die musikalische Gestaltung durch unsere Schola, den Bergchor St. Barbara und den Lobpreischor Alive! verlieh dem Gottesdienst eine passende, würdige Umrahmung. Nach der Feier waren alle Gläubigen auf dem Kirchplatz zu einer Agapefeier eingeladen, bevor der Tag beim Mittagessen im Jugendheim mit geladenen Gästen abgerundet wurde.

Zusätzlich zu den drei üblichen evangelischen Räten, die alle Ordensleute versprechen, geloben wir Passionisten, das dankbare Andenken an das Leiden Jesu Christi zu fördern und aus dieser Kraft zu leben. Übliche Betätigungsfelder in unserer „aktiv-kontemplativen“ Spiritualität sind Volksmissionen und Exerzitienkurse. Die Schwarzenfelder Kommunität betätigt sich desweiteren besonders im Beichtapostolat.

Frater Vinzenz stammt aus Wernberg-Köblitz und war vor seinem Klostereintritt 2013 unter anderem im Gastgewerbe und in der Bundeswehr tätig. Er studiert derzeit am Bischöflichen Studium Rudolphinum in Regensburg, um sich auf das Priesteramt vorzubereiten.

Ein ganz, ganz herzlicher Dank geht an die Mutter unseres Mitbruders, an die Musiker, an die Damen, die die Kirche hergerichtet haben, an die Bäckerei Wifling für das Bereitstellen der Leckerbissen für die Agapefeier und an alle anderen, die den Tag so herrlich gemacht haben. Gepriesen sei vor allem unser Gott, der vor Langem sein Werk in Frater Vinzenz‘ Leben begonnen hat und treu vollenden wird.

 

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