Kommentare sind ausgeschaltet für diesen Beitrag

Jahresrückblick aus unserem Kloster in Schwarzenfeld

Hausbesetzung Schwarzenfeld

Unsere Kommunität im Kloster Schwarzenfeld besteht derzeit aus 14 Mitbrüdern: P Lukas Temme (Provinzial, Hausoberer), P. Bona-ventura Pihan (Senior), P. Martin Bialas, P. Alban Siegling, P. Thomas M. Höflich (Diakon), P. Dominikus Hartmann (Novizen-meister), P. Pius Görres (Diakon), cfr. Vinzenz Schlosser (Vize-Novizenmeister, Student), Br. Antonius Maria Bringmann, cfr. Benedikt Maria Eble (Student) sowie den Novizen cfr. Joseph-Maria Bucksrucker, cfr. Seraphim Fischer und cfr. Franz Maria Lorenz sowie dem Postulanten Philipp Mödl.

 Highlights

Das vergangene Jahr stand für die Kommunität in Schwarzenfeld vor allem unter dem Vorzeichen des Jubiläums der Kongregation. 300 Jahre nachdem unser heiliger Stifter die erste Regelfassung unserer Gemeinschaft schrieb, sollte dieses Jahr eine Möglichkeit sein, uns wieder auf unsere erste Aufgabe zu fokussieren: das Leiden Christi als höchsten Liebesbeweis Gottes und Lebensquell zu verehren.

Nach dem Aufstellen des Jubiläumskreuzes im letzten Jahr, wurde dieses Jahr unser Kirchplatz neu gestaltet. Dieser lädt nun durch eine schöne Bepflanzung, neue Bänke und das beleuchtete Kreuz zu Andacht, Gebet und Besinnung. Des Weiteren wurde eine neue Marienfahne angeschafft, die auf der einen Seite das Passionszeichen mit den Daten des Jubiläums, auf der anderen Seiten Maria, die Mutter unserer Kongregation, in unserem Ordensgewand zeigt. Außerdem nahmen im September aus Anlass des Jubiläumsjahres vier Mitbrüder unserer Kommunität am Kongress „The Wisdom of the Cross in a pluralistic world“ teil. Er wurde von unserem Generalat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl „Gloria Crucis“ in Rom veranstaltet.

Doch auch sonst war einiges in unserem Haus geboten. Am 21. März durften wir in der Miesbergkirche die Einkleidung von drei Mitbrüdern feiern, die damit ihr Noviziat begannen. Aus Andreas Bucksrucker wurde Frater Joseph-Maria von Jesus, aus Kevin Fischer wurde Frater Seraphim vom heiligsten Namen Mariens und aus Simon Lorenz wurde Frater Franz Maria vom Ölbergleiden Christi. Ein eindrucksvolles Video wurde dazu von Frater Seraphims Vater erstellt, das auf unserem YouTube-Kanal zu sehen ist.

Zum Patrozinium am Dreifaltigkeitssonntag (30. Mai) durften wir Weihbischof Florian Wörner aus Augsburg als Festprediger begrüßen. Es war unter den gegebenen Umständen eine sehr feierliche Messe. Im Anschlussn verteilten wir wieder „Kirwapackerln“, die schon im vorigen Jahr viel Anklang gefunden hatten.

Nach dem Provinzkongress im Sommer, zu dem die meisten Mitbrüder mit Profess gefahren waren, fanden im Laufe des Augusts einige personelle Veränderungen statt. P. Lukas – nun neugewählter Provinzial – übergab das Amt des Novizenmeisters an P. Dominikus und beauftragte Frater Thomas mit dem Amt des Hausökonoms. Außerdem wurde Frater Vinzenz als Vizenovizenmeister und Provinzsekretär eingesetzt. P. Martin und P. Alban sind ebenfalls an der Ausbildung der jungen Mitbrüder beteiligt. Kurz darauf trat ein neuer Postulant bei uns ein: Philipp Mödl aus Obereichstätt. Er hatte uns vor einiger Zeit durch unsere Mitbrüder in Eichstätt kennengelernt.

Vom 9.-12. September fanden in unserem Kloster wieder Klostertage statt, bei denen wir sieben jungen Männern die Gelegenheit boten, einer eventuellen Kloster- oder Passionistenberufung auf den Grund zu gehen.

Mitte September waren die Novizenmeister mit den Novizen und dem Postulanten auf einer 10-tägigen Noviziatsfahrt in Italien. Dabei besuchten sie die wichtigsten Wirkungsstätten unseres Ordensgründers und lernten in den verschiedenen Klöstern Mitbrüder aus aller Welt kennen.

Im Oktober bekam unser Fuhrpark Zuwachs. Seitdem ist unsere Kommunität im Besitz eines Motorrollers, der uns vor allem auf kurzen Strecken als Fahrzeug dienen soll.

Vom 26. September bis 17. Oktober war ein Team von vier Mitbrüdern mit einer großen Gruppe von Laien auf Pfarrmission in der Pfarreiengemeinschaft Wiesau-Falkenberg. Dort besuchten wir (fast) alle Haushalte und konnten an vielen offenen Türen Zeugnis von unserer Hoffnung Jesus Christus ablegen. Auch die abendlichen und zielgruppenorientierten Veranstaltungen wie der Abend der Barmherzigkeit oder der Ministrantentag wurden sehr wohlwollend angenommen.

Am 6. Oktober hatten wir die Freude, den ersten Provinztag seit Längerem auszurichten. Dazu durften wir vier Mitbrüder aus den anderen Häusern begrüßen. Ein letztes Highlight unseres Jubiläumsjahres war die Diakonenweihe unserer beiden Mitbrüder Frater Thomas und Frater Pius. In der Kirche St. Pankratius in Roding legte ihnen am 4. Dezember Bischof Rudolf Voderholzer die Hände auf.

Ausblick

Wir machen uns auch im neuen Jahr wieder auf Mission! Die erfolgreichen Missionen in Donaustauf und Wiesau spornen uns an, auch 2022 Christus zu den Menschen zu bringen.

Im Frühjahr 2022 plant P. Pius, für einige Wochen als Pastoralpraktikant nach London zu gehen. Die Niederlassung der Passionisten im Londoner Stadtviertel Highgate ist ein internationales Haus mit Mitbrüdern aus der ganzen Welt und leistet unter anderem auch pfarrliche Arbeit.

Im Jahr 2022 steht uns ein weiteres Jubiläum ins Haus: Wir dürfen 100 Jahre Ankunft der Passionisten in Deutschland feiern! Im Jahr 1922 kamen die ersten Mitbrüder nach Deutschland und versuchten durch den Erwerb eines Hauses, die Klostergründung vorzubereiten. Dies gelang 1923 mit der ersten Niederlassung in Pasing. Aus Anlass dieser Feierlichkeit werden wir eine Festschrift herausgeben, die die Geschichte der Passionisten in Deutschland beleuchten wird. Auch festliche Gottesdienste und weitere Veranstaltungen sind geplant – sofern uns die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht.

Unsere drei Novizen werden voraussichtlich im Frühjahr 2022 ihre zeitliche Profess ablegen.

Dann freuen wir uns bereits jetzt auf die Priesterweihe von P. Thomas M. Höflich und P. Pius Görres, die aktuell ihren Dienst als Diakone im Kloster Schwarzenfeld und in ihren Praktikumspfarreien Dürnsricht (P. Thomas) und Schmidgaden / Trisching / Rottendorf (P. Pius) versehen. So Gott will, werden beide Mitbrüder im Sommer zu Priestern geweiht. Die Weihe wird in Schwarzenfeld stattfinden.

Ende des Jahres hoffen wir auf die Diakonenweihe unserer Mitbrüder Frater Vinzenz Schlosser und Frater Joseph-Maria Bucksrucker.

 

Kommentarfunktion ist geschlossen.