Bäume, am Ufer fließender Wasser gepflanzt, empfangen von diesen Feuchtigkeit und lassen sie vorüberziehen, während sie fest stehen, wo sie gepflanzt sind.
So soll auch die Seele die Einprägung jener Gaben empfangen. Ohne weiteres Überlegen soll sie unbewegt in Gott, dem erhabenen Geber, stehen. Andernfalls, wenn sie sich in Gedanken über die Gaben aufhält, ist sie in großer Gefahr der Täuschung. … Die Seele soll nicht in der Gabe, sondern im Geber ruhen.