Als Heilmittel gegen innere Erregung und Unruhe, ermunterte er (Paul vom Kreuz) alle, den Namen Jesu anzurufen. Um durch einen passenden Vergleich die wunderbaren Wirkungen der Ruhe und des Friedens zu beschreiben, die dieser Name des Heils hervorbringt, pflegte er folgendes zu erzählen.
Als er einmal, um den Seelen zu helfen, in einem Ort nahe des Meeres weilte, wurde er von Fischern eingeladen, ihnen beim Fang zuzusehen. Er ging mit und beobachtete dabei, wie sie, da das Meer aufgewühlt war, nach und nach einige Tropfen Öl auf das Wasser gossen. Wohin die Tropfen fielen, glätteten sich die Wellen und den Fischern bot sich die Gelegenheit, die Fische zu entdecken und ihren Fang zu machen. Wohlwissen dass alles eine Unterweisung darstellt für den, der davon Gebrauch zu machen versteht, zog er eine große Lehre daraus. Wenn der Geist aufgewühlt ist wie ein Meer im Sturm, muss man, um ihn wieder in Ruhe und Frieden zu versetzen, häufig den heiligen Namen Jesu wie Öltropfen darauf fallen lassen, von dem im Hohenlied geschrieben steht: Dein Name ist glättendes Öl. (Hld 1,3)