Den Augen Pauls öffnete sich fortwährend ein viel größeres Buch, das Buch aller sichtbaren Geschöpfe, in dem reine und liebende Seelen aus den sichtbaren Dingen – wie Briefe von der Liebeshand des Schöpfers geschrieben – die Größe der unsichtbaren Dinge und die unendliche Vollkommenheit Gottes lesen.
Es begab sich daher, dass er bei seinen Spaziergängen durch den Bezirk des Klosters eine laute Stimme zu hören glaubte. Sie rief und erinnerte ihn an seine Pflichten, Gott zu lieben.
Einmal, als er das Kloster eben verlassen hatte, sah er die schönen Blumen des Gartens. Da schlug er mit dem Stock nach ihnen und sprach: Seid ruhig, seid ruhig. Denn es schien ihm – wie er selbst unter Lachen und Tränen bekannte – dass jene Blumen mit lauter Stimme ihm sagten: Liebe deinen Gott, liebe deinen Gott.